Dienstag, 17. Mai 2011 | 1 Kommentare

Yummie! Lätzchen an und klecker, sabber, schmier … Zitronen Petit Fours


Da ich mich ja momentan auf meine Prüfung im Confiserie-Bereich vorbereite und mich im Vorbereitungsgespräch spontan dazu entschlossen habe, dass auch Petit Fours einen Teil dieser Prüfung darstellen sollen, musste es ja zwangsläufig dazu kommen, dass ich mich an diesen kleinen Biestern auch mal versuche. Nicht, dass ich dann am großen Tag wie ein Depp, von oben bis unten mit Mehl und Eiern bedeckt, vor den Prüfern stehe und wortwörtlich nichts gebacken kriege!

Petit Fours zählen zu den Spitzenerzeugnissen der Pâtisserie und man kann sowohl optisch als auch geschmacklich wirklich viel aus ihnen machen – aber wir wollen klein anfangen, daher hier nun das klassisch schlichte, aber gute Rezept meines ersten Versuchs für ca. 20 Stück:


Für den Teig:
75g Butter Zimmertemperatur
75g Marzipanrohmasse
drei Eigelb
drei Eiweiß
Schale einer Bio-Zitrone
75g Zucker
38g Mehl
38g Stärke

1. Butter, Marzipanrohmasse, Eigelb und Zitronenschale schaumig rühren.
2. Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und kurz weiterschlagen.
3. Eiweiß kurz unter die Buttermasse heben, anschließend das Mehl und die Stärke.
4. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig auf dem Blech glattstreichen (sehr dünn).
5. Ca. 10 Minuten im Backofen bei 200°C backen, bis er oben leicht bräunlich wird.
6. Abkühlen lassen und in vier gleich große Teile schneiden.


Füllung und Decke:
200g Marzipanrohmasse
150g Puderzucker
Saft von ca. einer Zitrone
ca. 400g Fondantzucker (z.B. www.pati-versand.de, ersatzweise dicke Puderzucker-Glasur)

1. Marzipan in drei Teile teilen und jeweils zwischen zwei Backpapierbögen sehr dünn ausrollen.
Wer es gut Zitronig mag, knetet in die Marzipanmasse noch mehr geriebene Zitronenschale.
2. Puderzucker und Zitronensaft glattrühren. Die Masse soll dick cremig sein und nicht flüssig also nicht gleich den ganzen Zitronensaft nehmen, sondern nach und nach, bis die Konsistenz richtig ist.
3. Die unterste Teigplatte mit Marzipan bedecken, die zweite Schicht drauflegen und leicht festdrücken. Dann mit Zitronenglasur bestreichen und die dritte Teigschicht aufsetzen. Diese wieder mit Marzipan bedecken und mit der vierten Teigplatte abschließen.
4. Die Decke ganz dünn mit Zitronenglasur bestreichen und die dritte Marzipandecke gut andrücken.
5.  In gleich große Stücke schneiden (ca. 3x3 cm)
6. Fondantzucker in eine Schüssel geben und im heißen Wasserbad auf eine Temperatur von 37°C bringen.
7. Die Petit Fours mit einer Gabel durch den Fondant ziehen und auf Backpapier absetzen. Trocknen lassen.
8. Schöne Verzierungen aus Schokolade oder gefärbter Zuckerglasur anbringen. Im Supermarkt gibt es auch ganz nette Zucker- und Schokoladendekore, einfach mal durchwühlen :-)

Grüßchen, Sandra

Samstag, 14. Mai 2011 | 1 Kommentare

Gastbeitrag: Ach! Sommer, da bist du ja! Ganz schön lange her … Na, komm rein, setz dich! Magst ‘n Eis? Hier, ich hab lecker Yogurette-Eis...


Ihr wollt, dass der Sommer auch bei euch mal vorbeikommt? Das ist doch kein Problem…


Zutaten:
drei Eigelb
100 g Zucker
250 ml Milch
200 g Erdbeeren püriert
300 g Sahne
150 g Yogurette

Zubereitung:
1. Eigelb mit dem Zucker dick cremig aufschlagen (hat dann eine helle Farbe).
2. Die Milch erhitzen und unter rühren zur Eigelbmasse geben.
3. Jetzt alles wieder in den Topf zurückgießen und bei schwacher Hitze unter rühren erhitzen (Nicht kochen, sonst gerinnt das Ei). Nach einer Weile wird die Masse dickflüssiger.
4. Vom Herd nehmen im eiskalten Wasserbad vorkühlen, dann im Kühlschrank auskühlen lassen.
5. Zuerst das Erdbeerpüree und dann die Sahne unterrühren und in eine Eismaschine geben. Wer keine Eismaschine hat (der sollte sich eine zulegen ;) ), der kann es auch folgendermaßen im Gefrierschrank machen: Alles in eine Auflaufform geben und in den Froster stellen. Alle halbe Stunde gut durchrühren. Das verhindert, dass sich große Eiskristalle bilden und das Eis wird dann homogener. So oft widerholen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
6. Zum Schluss Yogurette in kleine Stückchen schneiden und einrühren.


Empfehlung: 
Ihr wollt jetzt auch öfter mal Eis selber machen?
Dann kann ich euch folgende Eismaschine empfehlen, die habe ich auch, und sie leistet mir seit drei Jahren jeden Sommer treue Dienste: Krups G VS2 41. 

Viel Spaß damit und – HAPPY SUMMER!!

Grüßchen, Sandra

Freitag, 6. Mai 2011 | 2 Kommentare

Scheiße, was koche ich heute?


Ich liebe ja Spagbol (Spagetti Bolognese) – die liebe ich wirklich... allerdings gibt es bei uns wohl oft auch einfach nur Spagbol, weil meine Kreativität, wenn es um´s Essen geht, leider sehr begrenzt ist... oft schreibe ich mittags die liebste Jolki an und lass mich von ihr inspirieren... genauso oft hat sie super tolle Ideen... nur ab und an verirrt sich zum Beispiel ein Broccoli in ihre Idee und da seh ich schon den Liebsten vor mir, wie er schimpft: "nein, nein Broccoli ess ich nicht, ich esse meinen Broccoli nicht!"... Lange Rede, kurzer Sinn: für alle, die sich öfter denken "scheiße, was koche ich heute?" gibt es nun Hilfe. Und zwar unter selbigem Namen auf folgender Seite:

http://www.scheissewaskocheichheute.de/

Sollte die Seite etwas ausspucken, dass man sich nicht mal ansatzweise auf seinem Esstisch vorstellen kann, klickt man einfach auf "den Scheiß mag ich nicht" und man bekommt ein neues Rezept. Genial! Also, keine Ausreden mehr... bei uns gibt es heute Strauß mit Couscous, Zuchini und Jogurtsauce :-)

Liebe Grüße, Nadine