HOME           ÜBER MICH            REZEPTÜBERSICHT            LIEBELEISHOP            WERBUNG AUF DREIERLEI LIEBELEI            PRESSE UND KOOPERATIONEN            IMPRESSUM

Sonntag, 30. Oktober 2011 | 5 Kommentare

Schokoladenpudding für den Krankenbesuch


Ich bin gerade dabei, das Stündchen, das mir heute Nacht geschenkt wurde, zu verschwenden... Eigentlich habe ich nämlich gar keine Zeit für Euch – aber ja nur eigentlich, denn ich schaue auf die Uhr und es ist 8 Uhr am Sonntag Morgen. Wer da nicht mehr schläft, darf die Zeit ruhig verschwenden...

Wisst ihr, was ihr mit dieser geschenkten Stunde anfangen könntet? Wenn einer Eurer Lieben krank ist, könntet ihr ihm einen Besuch abstatten und Schokoladenpudding mitbringen.


Wie ich darauf komme? Mein Schatz hat mir in der vergangenen Woche einen riesigen Schrecken eingejagt, als ich ihn ins Krankenhaus bringen musste und die ihn erschrocken dabehalten haben und sogar überlegt haben, ob eine sofortige OP notwendig wäre. War sie nicht. HALLELUJAH! Was allerdings nötig war: drei Tage lang Brühe – morgens, mittags und abends. Umso glücklicher war ich er, als er eines Morgens tatsächlich wieder zwei Scheiben Weißbrot auf seinem Teller fand. Als er nun wieder etwas mehr zu sich nehmen durfte, als Brühe, gab es home made Schokoladenpudding. Und wisst ihr warum ich Euch das erzähle? Damit ihr vielleicht die geschenkte Stunde heute dafür nutzt, einem Kranken einen Besuch abzustatten. Ich wette, er freut sich sehr!


Hier ist nun noch das Rezept für vier kleine Weck-Gläser, das Rezept ist von hier und die home made-Tags sind von hier. Das Pflasterkreuz ist von mir.


Zutaten:
500 ml Milch
zwei Esslöffel (35g) Speisestärke
ein Esslöffel Kakao
50 g Zartbitterschokolade oder Vollmilchschokolade, in kleine Stücke gebrochen
50 g Zucker

Zubereitung:
1. Etwa 300 ml Milch mit der Schokolade in einem Topf erhitzen.
2. Die restliche (kalte) Milch mit der Speisestärke, dem Kakao und dem Zucker verquirlen. Am besten mit einem Schneebesen und zwar solange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
3. Wenn die Schokoladenmilch kocht, die Speisestärke-Mischung dazugeben und schnell einrühren.
4. Dann sofort in die sauberen Weck-Gläser füllen, denn der Pudding wird jetzt sehr schnell fest.


Wer übrigens keine Haut auf seinem Pudding möchte, muss den Pudding in einem eiskalten Wasserbad kaltschlagen. Ich hab das nicht ausprobiert, denn mein Herzblatt ist einer der Sorte "Ich hätte gerne eine Auflaufform voll mit einem Zentimeter hohen Pudding, damit ich NUR Haut habe...". ICH bin so nicht, aber um mich ging es hier ja auch nicht.

Krankenschwesterliche Grüße,
Nadine

Sonntag, 23. Oktober 2011 | 1 Kommentare

Mein Glückspaket zum Wochenende

Ich hatte Euch doch vom Glückspaket-Swap von Okka erzählt, an dem ich teilgenommen habe. Am vergangenen Freitag war nun der Tag X, an dem das Paket bei seinem jeweiligen Tauschpartner sein sollte. Das Paket, das ich von Y. aus Wien bekam, kam schon mittwochs an und rettete meinen Tag.

Selten (ich glaube sogar noch nie) bin ich (wegen mieser Laune) mit so einer Trauermiene die vielen Treppen zum Briefkasten herunter gelaufen und nachdem ich reingeschaut hatte, war meine Laune schlagartig bombastisch. Sowohl mein Glückspaket, als auch meine Exemplare des heiß und innig erwarteteten Kochbuchs waren darin und ich konnte mich gar nicht entscheiden, welches Päckchen zuerst aufgerissen werden sollte. Letztendlich war es das Glückspaket und lauter tolle Sachen waren drin: ein Beutel Kusmi Tee, eine Tafel Kürbiskern-Marzipan-Schoki von Zotter (sind beide schon Geschichte), zwei Proben der Lieblings-Augencreme von Y. und eine Wien-Map mit absolut hinreißenden Illustrationen. Vielen lieben Dank hierfür... Also, sollte Okka noch einmal einen Glücks-Paket-Swap veranstalten – ich bin auf jeden Fall wieder dabei.

Glückspaketverliebte Grüße,
Nadine

P.S. Hier zeigt Euch Y. was in ihrem Glückspaket von mir war.

Samstag, 22. Oktober 2011 | 3 Kommentare

Mmmmmhh... Kürbisrisotto


Als ich auf der Facebook-Seite von Dani ein Bild ihres Kürbisrisottos entdeckt habe, bin ich ziemlich neugierig geworden. Das sieht soo lecker aus – ob es auch so gut schmeckt? Und ob ich Risotto überhaupt hinbekomme? Sagen nicht immer alle, dass wäre so schwer? Nun ja... solche Gedanken schwirrten da in meinem Kopf herum. Egal! Ich probier das jetzt aus! Zusammen mit der lieben Sara (Reaktion: Risotto? Ist das nicht schwer? Du kommst auf Ideen) machte ich mich auf zum Einkaufen und zuhause angekommen, suchte ich mir meine Lieblingspassagen von Danis Rezept und dem Risotto-Grundrezept von Jamie aus und kochte munter drauf los.

Sowohl Sara, als auch der Liebste und ich haben davor noch nie Risotto gegessen und auch so ganz ohne Vergleichsmöglichkeiten finden wir, dass es super war. Was auch immer das Wort schlotzig bedeutet, ich bin davon überzeugt, mein Risotto war es. Hier ist für Euch das Rezept, das als Hauptgang für zwei, als Beilage für vier Leute sicherlich ausreicht.


Zutaten:
ein kleiner Kürbis (bei uns war es Hokkaido), in kleine mundgerechte Stücke geschnitten
eine große Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
eine Knoblauchzehe, in kleine Stücke gehackt
ein Esslöffel Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe oder Gemüsefond
120 ml trockener Weißwein
250 g Risottoreis
ein Esslöffel Butter
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Gemüsebrühe oder den Gemüsefond erhitzen.
2. In einem anderen Topf das Olivenöl erhitzen, die Temparatur drosseln und den Kürbis, die Zwiebeln und den Knoblauch ein paar Minuten dünsten.
3. Den Reis einrieseln lassen und die Temparatur wieder höher stellen – ständig rühren, damit der Reis nicht brät und sobald er etwas glasig wird, mit dem Weißwein ablöschen. Immer weiter rühren, bis der Wein komplett verkocht ist.
4. Dann eine Schöpfkelle der Brühe zum Reis geben und die Temparatur drosseln, so dass es nur leise vor sich hin blubbert.
5. Sobald die Brühe verkocht ist, wieder eine Schöpfkelle nachgießen und so solange verfahren, bis die Brühe leer ist.
6. In der Zwischenzeit immer rühren, dann wird es schön cremig.
7. Nach ca. 20 Minuten sollte der Reis weich sein, aber noch etwas Biss haben – dann ist er perfekt.
8. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann den Topf vom Herd nehmen.
9. Jetzt noch die Butter und den Parmesan vorsichtig einrühren, den Deckel auf den Topf setzen und das Risotto zwei Minuten ziehen lassen – fertig!

Bei uns gab es dazu Kurzgebratenes und einen Feldsalat. Zum Nachtisch hat uns der Liebste dann noch ein Stück frisch gebackenden Zwetschgenkuchen vom Schwiegervater besorgt – also, wenn das mal nicht ein perfekter Start ins Wochenende war. Mmmmmhh!

Risottoverliebte Grüße,
Nadine

Donnerstag, 20. Oktober 2011 | 4 Kommentare

Das liebelei Blog Event – schaut Euch diese entzückenden überaus herbstlichen Cupcake-Kandidaten an!


Zum Voting: Bitte ganz unten unter allen Teilnehmern Deinen Liebling anklicken!

Zuerst einmal ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmer – ich war bei jedem Cupcake, der in meinem Postfach ankam, sehr entzückt.

Aber ich weiß ja, ihr seid neugierig, also nur noch kurz zu den Regeln: bis zum 27. Oktober könnt ihr hier über Euren Liebling abstimmen und die beiden Cupcakes mit den meisten Stimmen sind unsere Finalisten. Diese beiden Finalisten werde ich nachbacken und einer fachmännischen Jury vorstellen. Zu guterletzt wird diese Jury den Sieger küren, welcher mit Ruhm und Ehre überhäuft wird und außerdem ein Exemplar des "Scheiße-was-koche-ich-heute"-Kochbuchs und ein schokoladiges Überraschungs-Paket von chocolate valley erhält.

Und hier sind sie nun – Einer hübscher als der Andere und lechzend nach Eurer Stimme. Jeweils unter dem Bild findet ihr den Namen des Cupcakes und von wem er jeweils ist. Klickt auf den Namen – dann kommt ihr auf den jeweiligen Blog. Die Kandidaten bitte ich, zu überprüfen, ob Link, Bild und Name tatsächlich zusammenpassen und mir wenn gegenteiliges der Fall ist, schnell Bescheid zu geben.

Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Liebe Grüße,
Nadine

Espresso-Cupcakes mit Walnüssen von Mercedes 




Kürbis-Zucchini-Cupcakes von Nicole











































Schokoladen-Cupcakes mit Vanilla Buttercream von Annika





















Kürbis-Cupcakes mit Zimt-Frosting und Marzipanblätter von Janet





















Vanille-Monster-Cupcakes von Jules (ohne Blog)
























Apfel-Zimt-Karamell Cupcakes von Dani































Gefüllte Apfel-Cupcakes mit Honig-Zimt-Frosting von Katrin
























Schoko-Maronen Igel von Jasmin


























Kürbis-Schokoladen-Cupcakes von Nina






















Martha´s spiced apple cupcakes von Marlene



























Apfel-Zimt-Cupcakes mit Mascarpone-Frosting von Nina

























Apfel-Zimt-Cupcakes von Stefanie


























Schokoladencupcakes mit einem Kürbis-Frischkäse-Frosting von Lillebi











































Triple Chocolate Cupcake von White Dreams













































Mittwoch, 19. Oktober 2011 | 1 Kommentare

Frisch aus der Druckerei und mit einem Rezept aus der liebelei – Das Buch zur Website scheissewaskocheichheute.de


Fast jeder frägt sich doch ab und an, was er kochen soll und Abhilfe kann diese grandiose Website bzw. nun das gleichnamige Buch schaffen – Hier ist es nun. Das Kochbuch zur Homepage http://www.scheissewaskocheichheute.de/.

Ich für meinen Teil war völlig aufgeregt, als ich es aus meinem Briefkasten zog und ich wurde nicht enttäuscht. Unter dem Motto "Antworten auf die wichtigste Frage des Alltags" zeigt das Buch 55 Rezepte der deutschsprachigen Foodblog-Szene und ich kann nicht leugnen, dass es mich mit Stolz erfüllt, auch ein Teil dieses Buches zu sein.


Alle Rezepte in diesem Buch stammen von ausgesuchten Foodblogs, wurden von den jeweiligen Bloggern kostenlos zur Verfügung gestellt und sind mit den jeweiligen Quellen ausgezeichnet. Es wird ein Fest für mich, neue Blog-Schätze zu entdecken und ich freue mich jetzt schon darauf, Euch bald davon zu berichten.

Weiteres tolles Detail: ein Zufallsgenerator in Form von zwei Würfeln wird direkt mitgeliefert. Einfach würfeln, Seite aufblättern und dann kochen, was der Zufallsgenerator ausgespuckt hat. Hinreißende Idee!


Wer nun neugierig geworden ist und dieses Buch auch sein Eigen nennen möchte, kann entweder noch heute oder morgen beim liebelei Blog Event mitmachen – da gibt es u.a. nämlich dieses Buch zu gewinnen oder aber direkt hier ein Exemplar bestellen.

Ganz aufgeregte und stolze Grüße,
Nadine

Samstag, 15. Oktober 2011 | 3 Kommentare

Kartoffelsuppe getoppt mit gerösteten Pinienkernen, getrockneten Tomaten und Basilikum


Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht – aber sobald der Herbst dann wirklich da ist und man sich selbst, wenn die Sonne scheint, nicht mehr ohne Jacke aus dem Haus traut, geht bei mir fast nichts über eine gute, cremige Suppe mit einer leckeren Einlage. Dieses Topping habe ich ähnlich bei Steffi gesehen und heute, etwas abgewandelt, für unsere Kartoffelsuppe zubereitet. Und ich sage Euch: sogar der Mann an meiner Seite hat das obligatorische Wienerle zur Suppe weggelassen, weil es ihm so gut geschmeckt hat – dass will was heißen!

Wahrscheinlich wird jeder über ein absolutes Lieblings-Kartoffelsuppen-Rezept verfügen, aber trotzdem erzähle ich Euch nun von meiner Variante für zwei bis drei Personen.


Zutaten für die Suppe:
eine Stange Lauch
fünf mittelgroße Kartoffeln
ein Stück Ingwer
eine Zwiebel
ein Esslöffel Olivenöl
ein Liter Gemüsebrühe
etwas Sahne
Salz, Pfeffer, Curry, frisch geriebene Muskatnuss

Zutaten für das Topping:
ein halbes Päckchen Pinienkerne
eine Hand voll frischer Basilikum
fünf bis sechs getrocknete Tomaten

Zubereitung:
1. Den Lauch waschen und in Ringe schneiden. Die Kartoffeln, die Zwiebel und den Ingwer schälen und grob würfeln. 
2. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel kurz glasig dünsten. Dann das restliche Gemüse kurz mitbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse gar ist.
3. Topping: In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne rösten und dann mit den getrockneten Tomaten und dem Basilikum klein hacken und vermischen.
4. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Curry und frisch geriebener Muskatnuss würzen, den Topf von der Platte nehmen und die Sahne einrühren.
5. Zum Schluss mit dem Pürierstab pürieren und mit dem Topping servieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße,
Nadine

Freitag, 14. Oktober 2011 | 2 Kommentare

DIY am Freitag... Heute: Home-Made-Tags zum Download UND die weltbeste heiße Schokolade


Ich schätze fast, wir sind die allergrößten Heiße-Schokolade-Mach-Profis. Das Geheimnis? Das Geheimnis sind nicht etwa allerbeste Schokolade, Milch von glücklichen Kühen oder die Marshmallows... Nein, das Geheimnis der weltbesten heißen Schokolade ist die Liebe, die man ihr ganz zum Schluss einhauchen muss.

Und das geht so:


Ihr müsst das hier wirklich ernst nehmen! Und wenn ihr Euch wirklich viel Mühe gebt, werdet ihr nie wieder auf herkömmlichen KABA oder dergleichen zurückgreifen wollen.


Zutaten für zwei Tassen wohliges Glück:
400 ml frische Milch + ein Schlückchen
ca. sechs Esslöffel allerbeste, in Stücke gehackte, Schokolade oder diese Trinkschokolade
für extra Cremigkeit: zwei Esslöffel Speisestärke
wer mag: ein paar Marshmallows
eine gemütliche Couch
einen netten Trinkbegleiter (Freundin, Kinder, Ehemann – egal, hauptsache nett und unterhaltsam)

Zubereitung:
1. Die Milch (400 ml) in einen Topf gießen und auf mittlerer Stufe erhitzen.
2. Die Speisestärke in eine kleine Tasse geben und mit dem extra Schluck Mich verrühren.
3. Die Schokolade in die heiße Milch geben und gut umrühren.
4. Jetzt noch die Speisestärke-Milch-Mischung einrühren und kurz warten, bis sie sich aufgelöst hat und die Flüssigkeit etwas dicker wird. Dabei natürlich weiter rühren.
5. Nun die heiße Schokolade in zwei Tassen füllen und mit Marshmallows toppen.
6. Zum Schluss, wie oben gesehen, voller Überzeugung gaaanz viel Liebe einhauchen und auf einer flauschigen Couch sitzend, mit dem Trinkpartner Deiner Wahl, anstoßen und austrinken.

Und falls nun Einer auf die Idee kommt, ein Care-Paket mit Schoki, Milch und Marshmallows zu packen, um jemanden eine Freude zu machen (macht man ja eh viel zu selten), dann kann er gleich noch hier diese süßen Home-Made-Tags von gestern herunterladen.

Süße Grüße,
Nadine und Sandra

P.S.: Umsetzung klappt zur Not bei akutem Schokoladendurst auch alleine!

Donnerstag, 13. Oktober 2011 | 4 Kommentare

Vanille-Extrakt selbstgemacht


Wer sich schon einmal an einem amerikanischen Backrezept versucht hat, kennt ihn sicher: Vanilla Extract. Blöd nur, dass es den hier gar nicht gibt... aber es gibt neue Hoffnung für Euch Zuckerbäcker – einfach selbst machen. Das "Rezept" habe ich von hier und es ist wirklich denkbar einfach.


Zutaten:
zwei Vanilleschoten (z.B. von hier)
200 ml Wodka
eine fest verschließbare Flasche mit ca. 200 ml Fassungsvermögen

Zubereitung:
1. Die Flasche mit kochendem Wasser sterilisieren.
2. Die Vanilleschote längs halbieren und in die Flasche geben.
3. Mit Wodka auffüllen und ca. einen Monat an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen. Zwischendurch ab und zu mal schütteln, dass sich alles munter vermischt.

Nach dem Ziehen nimmt der Extrakt eine dunkelbraune Farbe an – auf dem Foto hier seht ihr eine ganz frisch angesetze Flasche.


Wo ihr die hübschen Homemade-Schilder herbekommt, zeige ich Euch morgen. Und nun schaut mal nach, welche Spirituosen-Reste von der letzten Party übrig sind und ob vielleicht etwas Wodka dabei ist...

Liebe Grüße,
Nadine

Dienstag, 11. Oktober 2011 | 4 Kommentare

Hokkaidopesto auf Schupfnudeln mit Herbstgemüse und Räuchertofu


Dieses Gericht war so was von improvisiert – wir hatten noch dies und das und schwupps hatten wir alles zu einem Essen gezaubert. Und ich sage Euch, selten war ich so begeistert, von etwas, das wir spontan zusammengewürfelt haben.

Es war nicht so einfach, den Liebsten vom Hokkaidopesto zu überzeugen – er hatte sich doch schon sooo auf die Kürbisstücke gefreut, aber es nützte alles nichts, sein Mädchen wollte Pesto zaubern. Als er allerdings dann später die Pininenkerne röstete und ihm der Geruch in die Nase stieg, war auch er restlos überzeugt.


Hokkaidopesto

Zutaten:
ein halber Hokkaido
eine Knoblauchzehe
50 g Pininenkerne
eine Scheibe Bergkäse (oder ein Stück Parmesan)
etwas Petersilie
ein großer Spritzer Zitronensaft
vier Esslöffel Olivenöl + ein bisschen zum Anbraten
eine halbe Chili-Schote
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Hokkaido in kleine Stücke schneiden und die Knoblauchzehe grob hacken.
2. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Kürbis mit dem Knoblauch etwa eine Minute anbraten. Dann mit einem halben Liter Wasser ablöschen und den Kürbis in etwa acht Minuten bissfest garen. Danach das Wasser abschütten und das Gemüse abkühlen lassen.
3. Die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne rösten. Aufpassen und immer gut rühren, denn die Kleinen brennen unheimlich schnell an. Dabei auch unbedingt den Duft genießen und sich seinen Lebens freuen.
4. Die Pinienkerne zusammen mit dem Chili, der Petersilie und dem Bergkäse (wer Parmesan nimmt, schneidet den vorher in kleine Stücke) in den Mixer geben und vermixen.
5. Circa drei Viertel des Kürbisses zur Käse-Körner-Kräuter-Mischung geben und noch mal mixen. Dann den Zitronensaft dazugeben und nach und nach das Olivenöl dazumixen.
6. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und den restlichen Kürbis unterrühren (nicht mehr mixen).


Das Pesto schmeckt auch super zu Nudeln oder zu Fleisch – probiert es unbedingt mal aus, auch wenn Räuchertofu und Co nicht unbedingt Euer Ding sind.



Die Mengenangaben sind hier geschätzt und langen in etwa für zwei Personen, aber es tut dem Essen sicherlich auch keinen Abbruch, wenn hier und da etwas reduziert oder vermehrt wird – je nach Geschmack eben...


Schupfnudeln mit Herbstgemüse und Räuchertofu

Zutaten:
ein Päckchen Schupfnudeln aus dem Kühlregal
vier große Pilze (z.B. Saitlinge, Champignons, Pfifferlinge etc.)
eine Stange Lauch
vier Roma-Strauchtomaten
eine Zwiebel
ein Päckchen Räuchertofu (z.B. von ALNATURA)
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, etwas Olivenöl und etwas Balsamicoessig

Zubereitung:
1. Pilze und Lauch säubern und klein schneiden. Ihr wisst ja, Pilze nur mit einem Tuch oder Pinsel – niemals nicht unter Wasser. Danach die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
2. Den Räuchertofu auch in kleine Würfelchen schneiden und in einer Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen.
3. Jetzt einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln etwa fünf Minuten anbraten, bis sie goldbraun werden. Dann wieder aus der Pfanne holen und beiseite stellen.
4. Jetzt zuerst die Zwiebeln anbraten, bis sie glasig werden, dann den Räuchertofu dazugeben und mitbraten und nach ca. zwei Minuten das Gemüse dazugeben und kurz anbraten.
5. Das Ganze mit etwas Balsamico ablöschen und dann etwa 100 ml Wasser dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen, die Tomaten klein schneiden und dazugeben. Dann ein paar Minuten köchen lassen.
6. Zusammen mit dem Hokkaidopesto servieren und sich am Herbst erfreuen.

Und weil das Essen so herbstlich und dazu noch vegetarisch ist, reiche ich es gleich noch beim ersten Kochevent des Gemüseregals ein. Ich mag solche Events einfach und bin immer total begeistert, wenn ich dadurch neue Blogschätze entdecke.

Liebe Grüße,
Nadine

Montag, 10. Oktober 2011 | 5 Kommentare

Absolutes Soulfood: lauwarme Mini-Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern


Jeder von uns kennt diese Momente, in denen man einfach richtig gutes Soulfood braucht. Umso besser, wenn es dann noch etwas selbstgebackenes mit Schokolade ist... Richtig genial wird es allerdings, wenn man innerhalb von 15 Minuten fertig ist.

Fündig wurde ich bei Aurélie und hier ist das Rezept für vier kleine Förmchen – meine haben ca. sechs Zentimeter Durchmesser.


Zutaten:
50 g sehr gute Zartbitterschokolade
50 g Butter + etwas für die Förmchen
zwei Esslöffel Kakao
Ein Ei und ein Eigelb
60 g Zucker
50 g Mehl

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 160° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
2. Die Butter und die Schokolade über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, dann verrühren und etwas abkühlen lassen.
3. Die Förmchen zuerst mit etwas Butter einfetten und danach mit dem Kakao bestäuben.
4. Das Ei und das Eigelb mit dem Zucker verrühren. Am besten nehmt ihr hierfür einfach einen Schneebesen, den Handrührer auszupacken dauert viiiiel zu lange...
5. Das Mehl kurz einrühren – gerade so lange, dass keine Klumpen mehr da sind und alles homogen ist und zum Schluss noch die Butterschokolade einrühren.
6. Dann den Teig in die Förmchen füllen und für zehn Minuten backen.
7. Den Kuchen mit einem spitzen Messer vom Rand lösen und auf einen Teller stürzen, evtl. etwas Puderzucker darüber sieben und ca. vier Minuten warten (ich habe gewartet, bis alle Fotos im Kasten waren). Dann: Guten Appetit!

Liebe Grüße,
Nadine




Dienstag, 4. Oktober 2011 | 1 Kommentare

chocolate valley und die liebelei auf dem Beat Basar


Gestern fand in der halle_02 in Heidelberg der, immer wieder unglaublich inspirierende, Beat Basar statt. Dieses mal war die liebelei mit einem Stand von chocolate valley auch mit dabei. Vom Ergebnis sind wir total hin und weg, so nebenbei erwähnt - bei so vielen zufriedenen und begeisterten Gesichtern, kann man ja nur wie ein Honigkuchenpferd hinter´m Stand stehen.

Noch mehr Impressionen findet Ihr auf der Facebook-Fanseite von chocolate valley.

Grüße von Sandra (links) und Nadine (rechts)

chocolate valley – Eine Geschichte …

Jaja, wie war das nochmal? Damals … Eigentlich begann alles mit einem Riegelchen Kinderschokolade: Wie kommt das weiße da rein? Oder bei Mon Chéri? Wie geht das?
Die Frage stand eigentlich schon viel zu lange im Raum, bevor dann irgendwann die Neugier siegte! Ich stöberte im Internet nach Fachbüchern und besorgte mir „Perfekte Pralinen“ von Jean-Pierre Wybauw (was ich einem Anfänger jetzt nicht unbedingt empfehlen würde, allen anderen schon) und „Pralinen & Konfekt“ von Karin Ebelsberger (was ich jedem Anfänger empfehlen würde und allen anderen auch). Ich begann herum zu probieren und war schon mächtig stolz, als die ersten Werke dann vor mir standen! Es ist wie eine Belohnung, wenn du das fertige Produkt ansiehst und verpackst und anderen eine Freude damit machst! Ich glaube jeder weiß, was ich meine!

Es ging also weiter, ich legte mir weitere Bücher zu, bestaunte Videos erfolgreicher Chocolatiers im Internet, wurde aus Reportagen im Fernsehen und in Zeitschriften schlauer. Ich las und lernte über Kakao, wie er vom Baum kommt und zur Tafel wird, wie man Schokolade verarbeitet, warum sie gestreichelt werden möchte und warum sie das auch verdient hat.

Es stand also irgendwann unwiderruflich fest - eines Tages wird es chocolate valley geben!
Und chocolate valley wird warmherzig und wohlig, liebevoll und zart sein! Man wird die Liebe zur Schokolade mit der chocolate valley Produkte hergestellt sind spüren und riechen und schmecken.

So, nun zückt die Taschentücher, nach dieser rührenden Ode an die Schokolade, denn es ist soweit! Nach bestandener Prüfung bei der Handwerkskammer in Mannheim (an dieser Stelle: ein großes Dankeschön an meinen netten, menschlichen Prüfer), und nachdem alle weiteren Steine aus dem Weg geräumt sind, kann ich euch nun endlich mit ganz doll vor Stolz geschwellter Brust das folgende präsentieren: chocolate valley öffnet seine virtuellen Pforten …

Der Blog: http://mychocolatevalley.blogspot.com/
Der Shop: http://de.dawanda.com/shop/Chocolate-Valley
Die Facebook-Seite: https://www.facebook.com/pages/chocolate-valley/136246686474066

Grüßchen, Sandra

Samstag, 1. Oktober 2011 | 10 Kommentare

Startschuss für das liebelei Blog Event



Die Konkurrenz war groß – Käsekuchen... mmhhhh... Quiches... mmhhhh... Desserts... mmhhhh... Ihr habt Euch entschieden: Cupcakes sollen es sein. Aber wir können Euch ja verstehen, wir sind auch ziemlich verliebt in die Kleinen... Also, wir freuen uns sehr, Euch die Regeln des ersten liebelei Blog Events zu zeigen.

1. Der Cupcake sollte herbstlich angehaucht sein. Ob er herbstlich aussieht, aus herbstlichen Zutaten besteht oder aber perfekt zum Oktoberfest oder zu Halloween passt, das überlassen wir Euch.

2. Ihr habt bis zum Donnerstag, den 20. Oktober Zeit, Euer Rezept mit einem Foto auf Eurem Blog zu posten und uns den Link per E-Mail (dreierlei.liebelei@googlemail.com) zu schicken. Gerne dürft Ihr in Eurem Post das Event erwähnen und hierher verlinken. Wer keinen Blog hat, schickt uns einfach das Rezept und ein Foto per E-Mail.

3. Vom 21. bis zum 27. Oktober könnt ihr hier über die ersten beiden Finalisten abstimmen.

4. Die beiden Finalisten werden von uns nachgebacken und ein Cupcake wird von unserer fachmännischen Jury zum Sieger gekürt.

5. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas! Und zwar ein druckfrisches Exemplar des Kochbuchs von www.scheissewaskocheichheute.de, in dem wir uns mit einem Rezept verewigen durften... Bisher ist das Buch noch gar nicht auf dem Markt, aber Anna hat uns fest demnächst die ersten Exemplare versprochen. Mitmachen kann selbstverständlich jeder, die Preise werden allerdings nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz versendet. ACHTUNG: Wir erhöhen um ein schokoladiges Überraschungspaket von chocolate valley – also ran an die Rührschüsseln...
 


Wir wünschen Euch ganz viel Spaß und freuen uns schon sehr auf viele inspirierende Cupcakes.

Liebe Grüße aus der liebelei





P.S.: Ihr könnt auch gerne das Logo des liebelei Blog Event benutzen. Das findet ihr hier.